Ein Punkt macht den Unterschied – Neuöttinger Basketballer verlieren 67:68 gegen Freising

Nach zwei Auswärtspleiten in der Basketball-Bayernliga Mitte durfte der TSV Neuötting endlich wieder zu Hause ran – doch auch vor heimischem Publikum blieben die Punkte dieses Mal aus. 67:68 hieß es nach toller Aufholjagd gegen den Absteiger aus der 2. Regionalliga, Jahn Freising, am 6. Spieltag.

Bei Neuötting gaben Jerome Grundner und Johannes Buchner ihr Saisondebüt, doch auch sie konnten nicht verhindern, dass die Gastgeber in den ersten Minuten komplett auf dem falschen Fuß erwischt wurden. Die Defensive war noch nicht auf dem Feld, der Angriff pomadig: 4:10 lagen die Neuöttinger bereits nach vier Minuten zurück. Nach einer Auszeit von Coach Milos Perovic lief es besser, der TSV verkürzte bis zur Viertelpause immerhin auf 12:16.

Die zweiten zehn Minuten waren klar von der Neuöttinger Verteidigung geprägt. Im kompletten Abschnitt ließen sie nur neun Punkte zu. Auf der anderen Seite fand vor allem Christopher Krammer seinen Rhythmus und erzielte 13 Punkte in der ersten Hälfte – Neuötting lag zur Halbzeit 29:25 in Front.

Das dritte Viertel war ein kompletter Gegensatz zum zweiten. Neuötting verlor in der Offensive den Faden und war in der Verteidigung als Mannschaft oft einen Schritt zu spät dran. Dagegen schienen die Gäste aus Freising nichts falsch machen zu können. Jeder Wurf fand seinen Weg in den Korb und die sehr körperliche Verteidigung, die von den Unparteiischen geduldet wurde, führte zu mehreren Freisinger Ballgewinnen. Aus der Vier-Punkte-Führung wurde ein Acht-Punkte-Rückstand und nach 30 Minuten stand es 36:44.

Doch die Neuöttinger wollten sich nicht geschlagen geben. Durch eine starke kämpferische Leistung versuchten sie, dem Kontrahenten die Stirn zu bieten. Unter anderem gelang dies immer wieder Alexander Krammer durch gutes Nachgehen im Angriff und das erfolgreiche Abschließen von zweiten Chancen. Doch die Freisinger gaben nicht nach – und so waren sie bei nur noch fünf Minuten zu spielen mit 14 Punkten vorn. Aber die Hausherren, angetrieben vom Publikum, kämpfen sich Punkt für Punkt ran. Vor allem Jonathan Macé setzte im Angriff Akzente und erzielte die letzten 14 Punkte für die Perovic-Truppe.

Hinten schaffte es das Team, durch konsequente Verteidigung, die Gäste zu Fehlwürfen zu zwingen. Doch mit einem Punkt Rückstand und einer ablaufenden Uhr wollte der letzte Wurf für die Neuöttinger nicht sein Ziel finden– der TSV musste sich mit 67:68 geschlagen geben.

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